Die schönsten Städte der Welt

St. Petersburg – das Venedig des Nordens
Russland übt für viele Reiselustige eine ganz besondere Faszination aus, denn hier vereinen sich die unterschiedlichsten Kulturen mit einer langen, interessanten Geschichte. Überrascht sein wird der Tourist, wenn er nach St. Petersburg reist. Die nach Moskau zweitgrößte Stadt des Landes, die im Zeitraum von 1924 bis 1991 ganz unromantisch Leningrad hieß, gilt heute als das Venedig des Nordens und mutet um einiges europäischer als alle anderen, russischen Städte an. Dies mag sicherlich auch an dem Stadtzentrum liegen, welches im barock-klassizistischen Stil errichtet wurde. Dennoch macht gerade die Mischung der europäischen Prägung sowie dem russischen Stil diese Stadt zu etwas ganz Besonderem. Sie ist im Nordwesten von Russland direkt am Finnischen Meerbusen zu finden und darf somit die Bezeichnung der nördlichsten Millionenstadt der Welt führen. Aber auch aufgrund seines, für Europa bedeutenden Kulturzentrums und den für Russland wichtigsten Ostsee-Hafen spielt die … [Weiterlesen...]

Madrid – eine Stadt mit Flair
Es begann mit dem Bau einer Burg. Aber das liegt lange zurück, etwa 1300 Jahre, wenn man den Annalen Glauben schenken darf. Damals entstand so etwas wie ein Grundstein für das heutige Madrid, die heutige spanische Hauptstadt. Die ursprüngliche maurische Burg soll sich genau dort befunden haben, wo heute der spanische Königspalast steht. Und während der kleine Fluss Manzanares die heutige spanische Hauptstadt weiter gemütlich durchplätschert, entstand an seinen Ufern die Stadt, die im Mittelalter Impulse gab für Aufbruch, gleichzeitig aber auch für das Verharren in alten streng katholischen Strukturen. Heute ist Madrid eine Stadt mit 3,3 Millionen Einwohnern. Der Großraum Madrid umfasst sogar etwa 6 Millionen Einwohner. Touristen finden in der Metropole mehr als mondänen Luxus und Ablenkung aus dem Kleinstadtalltag. Die Kultur der Jahrtausende findet sich noch immer in der spanischen Metropole wieder. Ein Mittelpunkt in schwierigen Zeiten Auch Spanien war lange … [Weiterlesen...]

Lyon – “la ville de gueule“
„Gaumenstadt“ heißt es auf Deutsch, was die Franzosen ihrer französischen Stadt als Kompliment neidlos mitgeben. Lyon ist also eine Kulturstadt der besonderen Art. Natürlich gibt es auch hier Kultur im Sinne von Bausubstanz, Geschichte und Kunst. Aber die besondere Kunst der Lyoner besteht im Kochen. Paul Bocuse, die Lichtgestalt am Kochhimmel, hatte seine Heimat in Lyon. Die einfache, aber feine Küche der Region hat ihn stets gereizt und inspiriert, diese weiter zu entwickeln. Das Geheimnis der Lyoner beim Kochen sind die Zutaten. Sie stammen nicht aus dem Kühlregal des Supermarktes, sondern von den Produzenten der Region. Und so liest sich der Zutatenzettel der Lyoner Küche für Feinschmecker schnell wie ein Märchenbuch: Geflügel, Forellen, Hecht, Saibling, Felchen, Aal, Flusskrebse, Karpfen, Früchte, Artischocken, Käse und natürlich Wein: Notre-Dame de Fourvière Beaujolais. Die Lyoner Küche lässt keine Wünsche offen und der Rest des Landes der Gourmets erkennt … [Weiterlesen...]

Berlin – frech, aufgeweckt und immer wach
3,4 Millionen Menschen können sich nicht irren. Die Berliner waren immer und sind bis heute stolz auf ihre ganz besondere Stadt. Die so viel besungene Berliner Luft kann es eigentlich nicht sein, die jährlich hunderttausende von Besuchern nach Berlin lockt. Zu viele Fahrzeuge quälen sich in langen Schlangen durch die Straßen. Wenn aber mit Luft „flair“ gemeint ist, so stimmt die Aussage wieder. In der flächengrößten deutschen Stadt pulsieren nicht nur das Alltagsleben, sondern vor allem auch das kulturelle und das gesellschaftliche Leben. Multikulturell ist die Stadt an der Spree, was zu Inspirationen ganz unterschiedlicher Art führt und zu einer Weltoffenheit, die Berlin als Weltstadt auszeichnet. Künstler aus der ganzen Welt geben sich die Klinken in den Galerien in die Hand, neueste künstlerische Impulse beginnen deutschlandweit in Berlin. Die neue Bundeshauptstadt lebt von und mit ihren internationalen Gästen aus Politik, Wirtschaft und der Kunstszene. Wer sich hier … [Weiterlesen...]

Palermo – ein Kleinod auf Sizilien
Sie liegt in einer Bucht des Tyrrhischen Meeres an der Nordküste Siziliens – die lebendige Hauptstadt der italienischen Insel, Palermo. Mit 655 000 Einwohnern ist sie inzwischen die fünft größte Stadt Siziliens. Und ihr Wahrzeichen ist ein Berg in ihrem Rücken, der 600 Meter hohe Monte Pellegrino. Im achten Jahrhundert vor Christi gründeten Phönizier die Stadt, deren Name „Blume“ bedeutet. Seitdem hat Palermo eine höchst wechselvolle Geschichte hinter sich. Heute ist sie ein beliebtes Reiseziel für tausende von Touristen. Palermo, die Vandalen und der Zweite Weltkrieg Längst herrscht Ruhe in der Stadt, die vieles überstehen musste. Die Vandalen fielen ein, der Zweite Weltkrieg richtete schwerste Verwüstungen an, die Mafia hatte die Stadt unter Kontrolle. Bleibende Schäden hat nur der Zweite Weltkrieg hinterlassen, nachdem ein schneller und intensiver Wohnungsbau nötig wurde, der zu Lasten der Ästhetik ging. Heute hat sich die Stadt von allen Schrecken … [Weiterlesen...]