Melbourne – eine Millionenstadt mit Flair lockt immer mehr Besucher an

„Four seasons a day“ versprechen die Melbourner ihren Besuchern und wollen damit andeuten, dass in ihrer Stadt das Wetter sogar mehrmals täglich wechseln kann. Die rund vier  Millionen Einwohner lassen sich davon allerdings nicht entmutigen. Sie lieben jede Art von Außenveranstaltung, ob es das größte australische Pferderennen ist oder der weltberühmte Tenniswettkampf, die Australian Open. Auch die diversen in der Umgebung liegenden Nationalparks überlassen die Melbourner nicht nur den Touristen. Melbournes Lage am Yarra – Fluss ist idyllisch und bietet viele Möglichkeiten, die Umgebung der Stadt zu erkunden. Durch die Eingemeindung vieler umliegender Ortschaften, in denen Einwanderer aus unterschiedlichsten Ländern leben, ist Melbourne eine ethnisch vielschichtige Stadt, die dem Besucher ein hohes Maß an Abwechslung bietet. Die Bevölkerung liebt ihre Superlativen, zum Beispiel das Melbourne – Museum, dessen Gebäudekomplex das größte Museum der Südhalbkugel bildet. In ihren Ursprüngen war Melbourne eher überschaubar. Jahrtausende lang hatten Jäger uns Sammlung der drei indigenen Ureinwohnerstämme den Siedlungsplatz bewohnt, bevor sich Europäer im Jahre 1803 entschlossen, ihre Stadt dort zu errichten. So war eine direkte Zuwegung über den Wasserweg gewährleistet. Mit einem internationalen Flughafen ist heute die Anreise ohne Umstände möglich. 1956 konnten erstmals olympische Sommerspiele in Melbourne ausgetragen werden.

 

Kunst und Kultur – von einander lernen

Jeder, der schon einmal in Australien war, hat die stark ausgeprägte Offenheit und Toleranz der Bevölkerung gegenüber allem Neuen erfahren dürfen. Dies gilt auch für die Menschen in Melbourne. Auch hier leben die unterschiedlichen ethnischen Gruppierungen weitgehend störungsfrei miteinander und inspirieren sich gegenseitig. Bemerkbar macht sich das besonders im Bereich der Kunst. Musiziert wird in jeder Form und überall, seien es Jazzsessions, die aus der einen Ecke erklingen oder eine symphonische Dichtung aus der anderen, die melancholischen Töne eines Didgeridoos, das die nordaustralischen Ureinwohner, die Aborigines, berühmt gemacht haben. Ähnliche Offenheit findet sich in den Galerien von Melbourne, die auch jungen mutigen Malern und Bildhauern die Möglichkeit geben, ihre Sicht auf die Welt in neuen Formen darzustellen. Besonders gut kann man im Wohnmobil Australien bereisen.

So vielfältig die Eindrücke im künstlerischen Bereich sind, so abwechslungsreich sind sie auch in den Küchen der Restaurants. Auch hier machen sich die unterschiedlichen Herkunftsländer der Einheimischen bemerkbar. So wird auch für Feinschmecker der Melbourne – Besuch zu einem lukullischen Erlebnis mit internationalem Niveau, auch, wenn das Portemonnaie keine großen Sprünge zulässt. Urlaub in Melbourne muss nicht teuer werden. Es lohnt sich, sich vor der Anreise gründlich über günstige Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurants zu informieren.