Madrid – eine Stadt mit Flair

Es begann mit dem Bau einer Burg. Aber das liegt lange zurück, etwa 1300 Jahre, wenn man den Annalen Glauben schenken darf. Damals entstand so etwas wie ein Grundstein für das heutige Madrid, die heutige spanische Hauptstadt. Die ursprüngliche maurische Burg soll sich genau dort befunden haben, wo heute der spanische Königspalast steht. Und während der kleine Fluss Manzanares die heutige spanische Hauptstadt weiter gemütlich durchplätschert, entstand an seinen Ufern die Stadt, die im Mittelalter Impulse gab für Aufbruch, gleichzeitig aber auch für das Verharren in alten streng katholischen Strukturen. Heute ist Madrid eine Stadt mit 3,3 Millionen Einwohnern. Der Großraum Madrid umfasst sogar etwa 6 Millionen Einwohner. Touristen finden in der Metropole mehr als mondänen Luxus und Ablenkung aus dem Kleinstadtalltag. Die Kultur der Jahrtausende findet sich noch immer in der spanischen Metropole wieder.

 

Ein Mittelpunkt in schwierigen Zeiten

Auch Spanien war lange Zeit vielen politischen Herausforderungen ausgesetzt.  Diesen widerstanden sowohl Krone als auch Kirche. Beide waren stets eng verbunden. Während aller Wirrnisse entwickelte sich Madrid zu einem starken Handels- und Finanzzentrum. Heute vermitteln sechs öffentliche Universitäten und einige Hochschulen Bildung und Wissen in vielfältigen Wissensgebieten.

 

Madrid und seine viele Jahrhunderte alten kulturellen Wurzeln

Die Stadt ist stolz auf ihre lange traditionsreiche Geschichte. Diese findet sich in zahlreichen Museen, Galerien, auf Plätzen, in Kirchen wieder. Überall dort finden sich ausführliche Hinweise auf die Geschichte des Landes, der Stadt und der Menschen. Deren Stolz ist hinlänglich bekannt, weniger aber die Ursachen für diesen Stolz. Beharrlichkeit, Durchhaltevermögen und ein unerschütterlicher Gottesglaube, gepaart mit Disziplin haben die Spanier und damit auch die Madrider zu dem gemacht, was sie heute sind: ein spannendes Volk.

 

Madrid und seine Besucher aus aller Herren Länder

Auf dem großen und modernen internationalen Flughafen landen jährlich 52 Millionen Besucher. Viele von ihnen reisen weiter, ohne die Stadt mit ihrem ganz eigenen Charme besucht zu haben. Andere haben geschäftlich in der Metropole zu tun. Wer aber kommt, um zu verweilen und sich der Geschichte der Stadt und ihrer Menschen zu widmen, wird belohnt. Er kann die Stadt durchwandern, die zahlreichen Reste stolzer alter Kultur entdecken ………. und noch etwas anderes. Fußballfans aus aller Welt werden auch spanische Freunde treffen, wenn sie deren Fußballidolen von Real Madrid wohlgesonnen sind. Auch die Madrider sind ein sportbegeistertes Volk. Derzeit fiebern sie der lang ersehnten Entscheidung des olympischen Komitees entgegen, ob sie die olympischen Sommerspiele 2020 ausrichten dürfen. Früher ging es in der Stadt kunstvoller zu. Um 1550 machte die Lyoner Denkerschule von sich reden. Auch heute ist Lyon eine Stadt, die ihrer Kultur treu bleibt. 30 Museen, ein weithin bekanntes Marionettentheater und Universitäten machen aus der Stadt einen Wissensschwerpunkt in Frankreich. Der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Zoo ist die willkommene Abwechslung und Ergänzung zu Bildung und Gaumenschmaus.

Lyon – “la ville de gueule“

„Gaumenstadt“ heißt es auf Deutsch, was die Franzosen ihrer französischen Stadt als Kompliment neidlos mitgeben. Lyon ist also eine Kulturstadt der besonderen Art. Natürlich gibt es auch hier Kultur im Sinne von Bausubstanz, Geschichte und Kunst. Aber die besondere Kunst der Lyoner besteht im Kochen. Paul Bocuse, die Lichtgestalt am Kochhimmel, hatte seine Heimat in Lyon. Die einfache, aber feine Küche der Region hat ihn stets gereizt und inspiriert, diese weiter zu entwickeln. Das Geheimnis der Lyoner beim Kochen sind die Zutaten. Sie stammen nicht aus dem Kühlregal des Supermarktes, sondern von den Produzenten der Region. Und so liest sich der Zutatenzettel der Lyoner Küche für Feinschmecker schnell wie ein Märchenbuch: Geflügel, Forellen, Hecht, Saibling, Felchen, Aal, Flusskrebse, Karpfen, Früchte, Artischocken, Käse und natürlich Wein: Notre-Dame de Fourvière Beaujolais. Die Lyoner Küche lässt keine Wünsche offen und der Rest des Landes der Gourmets erkennt dies neidlos an.

Lyon und seine Denker

Zwischen Rhône und Saône liegt Lyon, die Stadt, in der nicht nur Spitzenkoch Bocuse zu Hause war. Auch Antoine de Saint-Exupéry, der wunderbare Erfinder des kleinen Prinzen, hatte hier seine Wurzeln, bevor er als Pilot begann, die Welt und das Universum zu erkunden und beides schließlich mit seiner Geschichte „Der kleine Prinz“ weltberühmt zu machen. Auch die Gebrüder Lumière, Wegbereiter des modernen Konos und der Physiker André-Marie Ampère stammen aus Lyon.

Lyon – eine Stadt mit zwei Gesichtern

Die Altstadt ist schon seit 1998 Weltkulturerbe der UNESCO. Ihr Mittelpunkt, die Basilika Notre – Dame de Fourviere, gilt als Wahrzeichen der Stadt. Älter, aber als Baudenkmal weniger aussagekräftig, ist die Kathedrale Saint – Jean. Drum herum aber platziert sich eine moderne quirlige Stadt, die den alten Charakter ihrer Geschichte zu wahren sucht.
Zur Zeit der industriellen Revolution genossen die Seidenweber einen enormen Ruf in der Stadt, die 45 vor Christi gegründet wurde und heute Bistum der katholischen Kirche ist. Seit 1512 ist Lyon darüber hinaus das älteste Zentrum für die Herstellung von Fayencen. Dazu gesellt haben zwei moderne zweckmäßige Beschäftigungspunkte, die Pharmaindustrie und das Bankwesen.

Früher ging es in der Stadt kunstvoller zu. Um 1550 machte die Lyoner Denkerschule von sich reden. Auch heute ist Lyon eine Stadt, die ihrer Kultur treu bleibt. 30 Museen, ein weithin bekanntes Marionettentheater und Universitäten machen aus der Stadt einen Wissensschwerpunkt in Frankreich. Der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Zoo ist die willkommene Abwechslung und Ergänzung zu Bildung und Gaumenschmaus.

Berlin – frech, aufgeweckt und immer wach

3,4 Millionen Menschen können sich nicht irren. Die Berliner waren immer und sind bis heute stolz auf ihre ganz besondere Stadt. Die so viel besungene Berliner Luft kann es eigentlich nicht sein, die jährlich hunderttausende von Besuchern nach Berlin lockt. Zu viele Fahrzeuge quälen sich in langen Schlangen durch die Straßen. Wenn aber mit Luft „flair“ gemeint ist, so stimmt die Aussage wieder. In der flächengrößten deutschen Stadt pulsieren nicht nur das Alltagsleben, sondern vor allem auch das kulturelle und das gesellschaftliche Leben. Multikulturell ist die Stadt an der Spree, was zu Inspirationen ganz unterschiedlicher Art führt und zu einer Weltoffenheit, die Berlin als Weltstadt auszeichnet. Künstler aus der ganzen Welt geben sich die Klinken in den Galerien in die Hand, neueste künstlerische Impulse beginnen deutschlandweit in Berlin. Die neue Bundeshauptstadt lebt von und mit ihren internationalen Gästen aus Politik, Wirtschaft und der Kunstszene. Wer sich hier künstlerisch inspirieren lassen möchte, hat die Qual der Wahl. Die Auswahl an Theatern und Kleinkunstbühnen, an Chören und Orchestern, Jazzkneipen, Filmfestspielen und Museen ist gigantisch. Allein drei Opernhäuser sind in Berlin stationiert und fordern die Besucher mit immer neuen Ideen zum Lernen und auch Querdenken auf.

 

Zwischen Kunst und Kultur Ruhe tanken im Park

Nur wenige Großstädte verfügen über so viel Grün wie Berlin. Oft nur wenige Gehminuten jenseits der hektischen Betriebsamkeit, die diese Stadt auszeichnet, locken Parks oder Wasserläufe, keine Seen oder Bäche mit einem breiten Grüngürtel zum Innehalten und Verschnaufen. Nicht nur der Spreewald ist im Sommer Anziehungspunkt für Einheimische wie Gäste. Nach diesem Ausflug in die Stille lockt wieder die Impulsivität der Stadt. Auch gastronomisch kann man sie gut erobern. Das verspricht eine Entdeckungsreise der besonderen Art. Denn in Berlin gibt es kaum eine spezielle Küche, die nicht vertreten ist. Fast jedes Land der Erde findet hier kulinarisch seine Bewunderer. Viele Spitzenküchen präsentieren ihren Gästen Speisen auf höchstem Niveau. Dieses findet sich auch bei den Übernachtungsangeboten. Wer in der Spree – Stadt eine Nobelunterkunft sucht, kann zwischen zahlreichen Möglichkeiten wählen. Aber auch Menschen, die ihre Ausgaben gut im Auge haben müssen, finden in Berlin das für ihr persönliches Budget passende Hotel- oder Pensionsbett. Sinnvoll ist, dieses vor Reiseantritt zu buchen. Auch unter dem Aspekt der Architektonik ist Berlin eine Reise wert. Das Brandenburger Tor, die Prachtallee unter den Linden, aber auch viele außergewöhnlich schöne Brücken, wertvolle Zeugnisse alter Baukunst, lassen sich in Berlins Straßen entdecken.

Palermo – ein Kleinod auf Sizilien

Sie liegt in einer Bucht des Tyrrhischen Meeres an der Nordküste Siziliens – die lebendige Hauptstadt der italienischen Insel, Palermo. Mit 655 000 Einwohnern ist sie inzwischen die fünft größte Stadt Siziliens. Und ihr Wahrzeichen ist ein Berg in ihrem Rücken, der 600 Meter hohe Monte Pellegrino. Im achten Jahrhundert vor Christi gründeten Phönizier die Stadt, deren Name „Blume“ bedeutet. Seitdem hat Palermo eine höchst wechselvolle Geschichte hinter sich. Heute ist sie ein beliebtes Reiseziel für tausende von Touristen.

 

Palermo, die Vandalen und der Zweite Weltkrieg

Längst herrscht Ruhe in der Stadt, die vieles überstehen musste. Die Vandalen fielen ein, der Zweite Weltkrieg richtete schwerste Verwüstungen an, die Mafia hatte die Stadt unter Kontrolle. Bleibende Schäden hat nur der Zweite Weltkrieg hinterlassen, nachdem ein schneller und intensiver Wohnungsbau nötig wurde, der zu Lasten der Ästhetik ging. Heute hat sich die Stadt von allen Schrecken erholt. Die 1806 gegründete Universität mit 12 Fakultäten bietet jungen Menschen Bildung in der gewünschten Form. Die Stadt ist durch ein umfassendes Konzept im Dienstleistungsbereich zu neuem Wohlstand gelangt, Kultur hat man sich bewahrt. Auch das Miteinander unterschiedlicher ethnischer Gruppen funktioniert reibungslos. Bis heute gibt es eine kleine aktive jüdische Gemeinde in der Stadt. .

 

Palermo und sein Kulturerbe

Auch Museen spielen in Palermo eine große Rolle. Thematisch getrennt arbeiten sie die Geschichte der Insel aus unterschiedlichen Perspektiven auf. So kann jeder Besucher entscheiden, was ihn am meisten interessiert – die Archäologie des Landes, Völkerkunde oder geologisch – paläontologische Aspekte. 3200 Besucher finden im drittgrößten Opernhaus Europas Platz, dem „Teatro massimo“. Hier versuchen Dramaturgen und Regisseure wie überall in der Welt, den Menschen die Oper wieder nahe zu bringen. Interessante Inszenierungen machen auch im großen Umkreis von sich reden.  Zahlreiche Kunst- und Kleinkunstbühnen, Galerien und traumhafte Bauten in der Umgebung der Stadt Palermo lassen einen Besuch zu einem bleibenden Erlebnis werden. Wie überall gehört zur Kultur auch das Essen und Trinken. Auch hier steht Palermo anderen Städten des Landes in nichts nach. Neben traditioneller einheimischer Küche, die frisch und ausgewogen ist, finden Gourmets auch hier Küchen auf gehoben internationalem Niveau. Die sehr küstennahe Lage der Stadt bietet auch vielen Malern und Fotografen ein reiches Motivrepertoire. Zwischen Altstadt und Außenbezirken durchqueren Touristen Welten, der Weg wird zum Gang zwischen zwei Horizontebenen. Von der alten in die neue Welt und wieder zurück. Genau das macht Palermo zu einem spannenden Erlebnis. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in allen Preisklassen.

São Miguel – ein Kleinod vor der Küste Portugals

Sie ist die größte der zu Portugal gehörenden Azoreninseln. São Miguel bestand ursprünglich einmal aus zwei Teilen. Doch dann verbanden Lavamassen nach Vulkantätigkeiten die beiden kleineren Inseln miteinander. Heute ist die Insel 750 Quadratkilometer groß. 140 000 Menschen haben dort ihren festen Wohnsitz, 65 000 davon in der Hauptstadt Ponta Delgado. Lieblich – so lässt sich die Landschaft, die auf Urlauber wartet, am besten beschreiben. Sanfte Hügel, weite Täler, blau-grün schimmernde Seen. São Miguel ist ein Refugium für Menschen, die im Urlaub die Seele baumeln und sich von einer ruhigen Landschaft inspirieren lassen möchten. Kein Wunder also, dass gerade Maler oft den Weg auf die Insel finden. Auch Sportler kommen hier auf ihre Kosten. Ein reichhaltiges Angebot an unterschiedlichen Sportarten sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommen kann. Der vulkanische Ursprung und seine Auswirkungen auf die heutige Landschaft sind Thema vieler geführter Wanderungen durch die die Inselidylle.

 

Nach der Entdeckung folgte die schnelle Besiedelung

Heinrich der Seefahrer sorgte ab 1436 dafür, dass die neu entdeckten Azoreninseln besiedelt wurden. Nachdem die Siedler zunächst Wassermühlen bauten, fügten sie diesen später in der zweitgrößten Stadt der Insel, Ribeira Grande, eine hochwertige Textilindustrie hinzu, die der Stadt schnell zu Wohlstand verhalf. Später kam der Walfang hinzu, der allerdings viele männliche Insulaner das Leben kostete. Dennoch betrieben sie den Walfang noch bis in die sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts weiter. Lohnend ist für Naturfreunde auch ein Ausflug in den Terra – Nostra – Park auf São Miguel, in dem in verschwenderischer Fülle, Araukarien, Bambus, Baumstrelitzien, Wasserlilien und Hortensien gedeihen. Sehr beliebt sind auch die Bootsausflüge, die in die von Walen bewohnten Gewässer führen. „Whale – watching“ ist für viele Menschen eine Erfahrung, die ihnen lange in Erinnerung bleibt. Milchwirtschaft und der Anbau von Obst, hier insbesondere Ananas, gehört neben dem Tourismus heute zu den Haupterwerbszweigen der einheimischen Bevölkerung.

 

Bummeln durch Städtchen und winzige Orte

So lieblich wie die Landschaft ist auf São Miguel auch die Bebauung. Gemütlich und stilvoll, so lassen sich die Eindrücke zusammenfassen, die beim Bummeln durch Straßen und Geschäfte entstehen. São Miguel ist auch kulinarisch eine Reise wert. Südlich, frisch, mediterran ist das Angebot, das auf den Speisekarten der Restaurants zu finden ist. Hotels und Pensionen stehen in verschiedenen Preisklassen zur Verfügung, so dass auch Menschen mit einem kleineren Geldbeutel durchaus eine Reise in die genussvolle Stille planen können. Ruhe und Entspannung statt Jet Set und Party – São Miguel.

München – ein schöne Großstadt mit Herz, Niveau und bayrischer Lebensart

Nur wenige Großstädte schaffen es im Laufe der Zeit, sich einerseits zu weltoffenen Metropolen zu entwickeln und andererseits ihren ureigenen Charme zu bewahren. Bayerns Landeshauptstadt gehört gewiss zu diesen Städten. Obwohl es mit 1,32 Millionen Einwohnern langsam eng wird in der Stadt und die Mieten und Immobilienpreise dadurch in schwindelnde Höhen steigen, zeichnen sich die Menschen durch eine heitere unkomplizierte Fröhlichkeit aus, die jedem Besucher das Gefühl geben, willkommen zu sein. München ist inzwischen die größte bayrische Stadt. In ihrem Rücken erhebt sich malerisch das Voralpenland. Auch das gemäßigte Klima, das höchstens einmal vom Fön unterbrochen wird, könnte die Menschen vor fast 1000 Jahren dazu bewogen haben, sich hier anzusiedeln. Für Freunde der Baukunst ist die Stadt etwas ganz Besonderes. Nur selten findet man auf engem Raum so viele Beispiele gelungener Architektur verschiedener Epochen wie hier. Romanik, Gotik, Renaissance, Manierismus, Barock, Rokoko, Klassizismus, Historismus, Jugendstil und Moderne – Münchens Bauwerke sind perfekte Studienobjekte für Architekturbegeisterte.

 

Der „Kini“ – ein besonderes Kapitel der Geschichte

Der „Märchenkönig“  – so nannten die Bayern ihren König Ludwig II, der 1889 unter nie geklärten Umständen im Starnberger See ums Leben kam. Um ihn und seinen Musikerfreund Richard Wagner ranken sich zahllose Geschichten. Im Schloss Nymphenburg regierte der „Kini“, wie er auch liebevoll vom Volk genannt wurde, obwohl er wegen seiner Bausucht das Land beinahe in den Ruin gestürzt hätte. Das Schloss und der Hofgarten gehören zu den wichtigsten Ausflugszielen für Besucher. Ein eigenes Tagesprogramm stellen die alte und die neue Pinakothek dar. Zahlreiche weitere Museen geben Einblicke in die Geschichte des Landes und viele andere kulturhistorische Inhalte. Kunst wird auch in München groß geschrieben. Zahlreiche Kleinkunstbühnen, Kabaretts, Musik in allen Variationen – wer in der Landeshauptstadt unterwegs ist und Kunst in ihrer ganzen Vielfalt erleben möchte, hat in München die freie Auswahl, ebenso wie bei der Freizeitgestaltung im Freien. Grünanlagen, Parks und Ausflüge in die zauberhafte Umgebung der Stadt und zahlreiche Sportangebote machen den München – Besuch zu einem rund herum erholsamen Trip.

 

München und seine Biergärten – das gibt es in keiner anderen Stadt

Bei dem Begriff Biergarten denkt jeder an lange blankgescheuerte Tische und Bänke und an das Oktoberfest. Wer aber einmal in einem Biergarten in München gesessen hat, weiß, dass es hier um viel mehr geht. Kaum erscheint ein neuer Gast, rücken einfach alle ein wenig zusammen, damit er sich nicht allein an einen Tisch setzen muss.

Paris – Ein Muss für jeden Kulturmenschen

Allein schon das Erwähnen der Seine – Metropole lässt viele Menschen ins Träumen geraten. Paris, Frankreichs Hauptstadt, ist immer eine Reise wert, egal, auf welche Inhalte man sich vor der Reise am meisten einstellt. Bildende Kunst, Landes- und Kulturgeschichte, Musik in ihrer gesamten Bandbreite, eine kulinarische Reise, eine Architektur – Tour, alles lässt sich in Paris verwirklichen. 2,2 Millionen Einwohner fasst die Stadt an dem breiten Strom, der sie in einen nördlichen und einen südlichen Teil teilt. Trotz der hohen Einwohnerzahl hat die Seine – Metropole eine um 12 Prozent geringere Grundfläche als Berlin. Seit dem dritten Jahrhundert ist der Standort der heutigen Stadt besiedelt. Ursprünglich waren es Kelten, die sich hier niedergelassen hatten. Noch heute ist der älteste Teil des Stadtgebietes rund um die Ile de la Cite erkennbar, um die herum sich die spätere Stadt im Laufe der Jahrhunderte entwickelte. 160 Museen und 200 Kunstgalerien stehen den Besuchern zur Verfügung, die mehr erfahren wollen über die Geschichte der Stadt und des Landes, um Kunst und Kultur in der quirligen Metropole.

 

Bummeln auf der imposanten Champs-Élysées

Wer zum Shoppen und Genießen nach Paris fahren will, kann nicht mit einer Schnäppchenjagd rechnen. Paris ist ein wahrer Fundus schöner Dinge. Inspiriert durch die großen Modehäuser findet sich hier die schönste und aktuellste Mode. 10.000 Restaurants stehen zur Auswahl für all diejenigen, die einfach nur eine Gourmetreise planen. Französische Küche auf höchstem Niveau zu finden, ist in Paris überhaupt kein Problem. Der Eiffelturm kann schließlich einen Ausflug zu den schönsten Bauwerken der Stadt einläuten. Auch hierfür braucht man viel Zeit. Paris verfügt über zahlreiche Bauwerke aus vielen Jahrhunderten, die von ausgesuchter Schönheit sind. Versailles, das Schloss des Sonnenkönigs, ist ebenfalls nicht in zwei Stunden zu erobern. Und wer auch die Bildende Kunst nicht vernachlässigen möchte, muss auch für den Louvre viel Zeit einplanen. Zwischen den beeindruckenden Kunst- und Kulturerlebnissen lohnt sich ein Spaziergang am Seine – Ufer. Ein Teil dieses Weges gilt als UNESCO Weltkulturerbe. Paris an einem Wochenende erobern zu wollen, ist nicht möglich. Immer mehr Kurzurlauber planen mehrere Fahrten in die Seine – Metropole ein und versuchen, jeden Besuch unter ein eigenes Motto zu stellen. So lassen sich die zahllosen Schönheiten dieser Stadt in Ruhe genießen, damit der kleine Ausflug in die große Welt nicht nur einen flüchtigen Eindruck hinterlässt. Zu viele wichtige geschichtliche, kulturgeschichtliche, künstlerische Aspekte machen Paris aus, um alle auf einmal kennenlernen und verarbeiten zu können.

Budapest erkunden

Budapest ist die Hauptstadt von Ungarn und als eines der Orte in Osteuropa vor allem für vergleichsweise günstige Urlaubsreisen bekannt. Die Stadt, die aus den drei Städten Buda, Òbuda und Pest besteht, bietet vielerlei kulturelle Besichtigungsmöglichkeiten und historische Sehenswürdigkeiten an. Auf dem ungarischen Mittelgebirge und an den Ufern der Donau, die durch die teils flache und teils hügelige Stadt fließt, können viele Ausflugsziele besucht werden.

Ausflugsziele in der Natur

Mit angenehmen Temperaturen zwischen 15 und 26 ° C lohnt sich eine Reise in die größte ungarische Stadt vor allem von April bis Oktober. Zu dieser Zeit können viele Uferpromenaden an der Donau besucht werden. Man kann mit einer Fahrt mit dem Sessellift auf den Janos-hegy einen atemberaubenden Blick über die Stadt und das umliegende Waldstück genießen oder einige historischen Brücken, die über die fast 300 Meter breite Donau führen, besichtigen. Die Kettenbrücke Széchenyi Lánchíd gehört zu den ältesten Überquerungsmöglichkeiten der Stadt. Sie wurde um 1849 gebaut und ist sowohl tagsüber als auch nachts mit der Panoramabeleuchtung einen Besuch wert. Nördlich von Budapest liegt die kleine Stadt Szentendre und zieht Touristen vor allem wegen ihrem malerischen Ambiente an. Zu weiteren beliebten Ausflugszielen gehören der Park auf der Magareteninsel und der Jánosberg mit einer Kindereisenbahn.

Sehenswürdigkeiten in Budapest

Wer in die ungarische Stadt fährt, kommt vor allem wegen der Donau und der Sehenswürdigkeiten hierher, die vor mehreren Jahrzehnten hauptsächlich entlang des Flussufers entstanden sind. Auf der westlichen Seite der Stadt befindet sich der Gellértberg, auf dem die bekannte ungarische Freiheitsstatue steht. Gleich in der Nähe liegt der Burgberg, ein UNESCO-Weltkulturerbe, der auf einer großen Fläche mehrere Sehenswürdigkeiten im Barock-Stil vereint. Hier ragen das noch in großen Teilen erhaltene Königliche Schloss und die Matthiaskirche über alle anderen historischen Bauten, während unter dem Budauer Burgviertel ein Labyrinthsystem verläuft. Ein Teil davon kann von Touristen besichtigt werden. Neben dem Nationalmuseum zeigt in Budapest eine Kunsthalle für moderne Kunst und mehrere kleinere Gallerien historische Stücke aus der Stadt und Kunstobjekte.
Für Einkaufstouren bietet sich das Stadtzentrum von Pest an, wo sich auch die angesagtesten Lokale, Cafés und Restaurants befinden. In der Innenstadt ist man am besten mit der U-Bahn unterwegs. Zentral gelegen sind auch Ferienhäuser und Ferienwohnungen in Budapest, was den Vorteil hat, dass man schnell und sicher zu seinem gewünschten Ausflugsziel kommt. Mehr Informationen zu den Unterkünften in Budapest findet man unter www.casamundo.de

Ibiza – Im Land der Schönen und Reichen

Wer es in seinem wohl verdienten jährlichen Urlaub auf- und anregend liebt, der ist auf der drittgrößten Baleareninsel Ibiza richtig aufgehoben. In den 90er Jahren änderte sich dort alles. Zum einen eroberten sich die Schönen und Reichen besonders die zauberhafte Altstadt der Insel – Metropole Ibiza – Stadt. Aber auch diejenigen, die sich von der Hippie – Kultur der siebziger Jahre nicht verabschieden wollten, stürmten die Insel. Die Schönen und Reichen geben bis heute den Ton an und haben auch das Angebot im Bereich Unterbringung und Gastronomie in der Stadt deutlich verändert. Dort reihen sich teure Restaurants, Bars, Clubs und Discotheken aneinander. Sehen und gesehen werden gilt hier auch in exclusiven Geschäften, in denen kaum ein Wunsch nach Luxus unerfüllt bleibt. Einen Strand dagegen sucht man in der Stadt, in der 50 000 Menschen ihr Zuhause haben, vergeblich. Auch größere für den Massentourismus gedachte Hotels gibt es in Ibiza – Stadt nicht. Diese Art des Tourismus ist den strandnahen Regionen vorbehalten, wo auch der normalverdienende Urlauber seine Ferien verbringen kann, ohne das Portemonnaie unnötig zu strapazieren. Dennoch gibt es auch hier alles, was einen Badeurlaub schön und abwechslungsreich macht. Im Badeort Plaja dèn Bossa lockt nicht nur der kilometerlange flach abfallende Sandstrand. Sehr gute Möglichkeiten, Wassersport in seiner ganzen Vielfalt zu betreiben, finden sich ebenso wie Discotheken, Restaurants, Bars und Geschäfte. Familien können sich zwischen mehreren Ferienclubs entscheiden, so dass auch für die Kinder einem unterhaltsamen Urlaub nichts im Wege steht. Eine dritte Gruppe an Besuchern bilden die Jungen und Junggebliebenen, die auch im dritten Jahrtausend die Hippiekultur des vergangenen Jahrhunderts zelebrieren. Sie leben in kleinen Kommunen im Osten.

 

Die reichhaltige Vegetation lädt zum Staunen ein

Obwohl Ibiza aus Vulkangestein besteht, hat sich im Laufe der Jahrtausende auch hier eine ganz erstaunlich Artenvielfalt in der Vegetation gebildet. Diese und die vielschichtige Geschichte der Insel brachten Ibiza inzwischen das Prädikat UNESCO – Weltkulturerbe ein. Insgesamt bietet die Insel auch landschaftlich sehr unterschiedliche Reize. Lange Spaziergänge an schönen Stränden sind ebenso möglich wie Wanderungen durch hügeliges Hinterland. Wer es auf die höchste Erhebung der Insel, auf den „sa Talaia“ schafft, hat einen gigantischen Ausblick über Insel und Meer. Beliebter Treffpunkt aller Touristen ist immer wieder der Hafen von Ibiza – Stadt. Hier treffen sich die unterschiedlichsten Grüppchen zum Plaudern, auf einen kleinen Dämmerschoppen oder zum Bestaunen des Sonnenuntergangs.  Einen eigenen Ausflug wert sind aber auch die Salinen im Süden der Insel.

Warschau vereint modernes Flair mit der Vergangenheit

Warschau ist nicht nur die Hauptstadt von Polen, sondern darüber hinaus auch die größte Stadt des Landes. Weiterhin gilt die Stadt, welche an der Weichsel liegt, als wirtschaftliches und politisches, aber auch kulturelles Zentrum in Polen. Somit ist es kaum verwunderlich, dass es sich hierbei um eine Stadt handelt, die aufgrund ihres Wirtschafts- und Handelszentrums eine überaus wichtige Bedeutung für Osteuropa, aber ebenso Mitteleuropa aufweist. In Warschau befinden sich die wichtigsten Universitäten, die interessantesten Baudenkmäler und bedeutendsten Theater und Museen. Auffällig für den Touristen ist zweifelsohne, dass sich hier die modernsten Wolkenkratzer mit den noch stark ersichtlichen Spuren der vergangenen Geschichte vereinen. Denn hier wird der Tourist die unterschiedlichsten Stile aus Rokoko, Klassizmus, Neugotik oder Barock vorfinden.

Warschau bietet eine Vielzahl an interessanten Sehenswürdigkeiten
Sehr interessant und absolut sehenswert ist die Warschauer Innenstadt. Sie wurde bereits als UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Wichtigster und repräsentativer Mittelpunkt bildet der Schlossplatz, der die Form eines großen Dreiecks aufweist. Hier, in der allernächsten Umgebung, befindet sich das Königsschloss, dessen Geschichte mehr als 8.000 Jahre alt ist. Sehr interessant für den Touristen stellt sich ebenfalls der Palast unter dem Blechdach dar. Dieses Bauwerk aus dem Spätbarock wurde nach dem Material benannt, welches für den Dachbau benutzt wurde. Als geografischer Mittelpunkt kann der Marktplatz bezeichnet werden, der darüber hinaus zu den wichtigen, historischen Plätzen von Warschau gehört. In der Mitte befindet sich eine Skulptur der Flussjungfrau Syrenka, die einen besonderen Anziehungspunkt bildet. Jedoch ist die Metropole auch bekannt für ihre große Vielzahl an Kirchen. So gilt die Johanneskathedrale als die älteste Warschauer Kirche, die jedoch aufgrund einer Verwüstung im Zweiten Weltkrieg neu rekonstruiert wurde.

Hier ist ein günstiger Urlaub möglich
Sehr interessant ist Warschau auch aufgrund seiner moderaten Preise. Ohne weiteres ist es möglich, einen günstigen Urlaub zu verbringen, denn nicht nur Restaurants und Hotels können als sehr preiswert bezeichnet werden, sondern darüber hinaus sind selbst die Kosten für die Taxifahrten um mehr als Zweidrittel günstiger als in Deutschland. Für viele Insider ist hier auch ein neues Einkaufsparadies gegeben. Was noch vor einigen Jahren als Geheimtipp galt, hat sich in letzter Zeit immer mehr etablieren können. Preislich wird der Besucher hier die aktuellste Designermode zu überaus moderaten Preisen erhalten können. Modernste Geschäfte in den traumhaftesten Einkaufsmeilen laden zu einem gemütlichen Bummel ein. Wer das ganz Besondere sucht, wird in Warschau ebenfalls Geschäfte mit pfiffiger und bezahlbarer Mode polnischer Designer vorfinden.