München – ein schöne Großstadt mit Herz, Niveau und bayrischer Lebensart

Nur wenige Großstädte schaffen es im Laufe der Zeit, sich einerseits zu weltoffenen Metropolen zu entwickeln und andererseits ihren ureigenen Charme zu bewahren. Bayerns Landeshauptstadt gehört gewiss zu diesen Städten. Obwohl es mit 1,32 Millionen Einwohnern langsam eng wird in der Stadt und die Mieten und Immobilienpreise dadurch in schwindelnde Höhen steigen, zeichnen sich die Menschen durch eine heitere unkomplizierte Fröhlichkeit aus, die jedem Besucher das Gefühl geben, willkommen zu sein. München ist inzwischen die größte bayrische Stadt. In ihrem Rücken erhebt sich malerisch das Voralpenland. Auch das gemäßigte Klima, das höchstens einmal vom Fön unterbrochen wird, könnte die Menschen vor fast 1000 Jahren dazu bewogen haben, sich hier anzusiedeln. Für Freunde der Baukunst ist die Stadt etwas ganz Besonderes. Nur selten findet man auf engem Raum so viele Beispiele gelungener Architektur verschiedener Epochen wie hier. Romanik, Gotik, Renaissance, Manierismus, Barock, Rokoko, Klassizismus, Historismus, Jugendstil und Moderne – Münchens Bauwerke sind perfekte Studienobjekte für Architekturbegeisterte.

 

Der „Kini“ – ein besonderes Kapitel der Geschichte

Der „Märchenkönig“  – so nannten die Bayern ihren König Ludwig II, der 1889 unter nie geklärten Umständen im Starnberger See ums Leben kam. Um ihn und seinen Musikerfreund Richard Wagner ranken sich zahllose Geschichten. Im Schloss Nymphenburg regierte der „Kini“, wie er auch liebevoll vom Volk genannt wurde, obwohl er wegen seiner Bausucht das Land beinahe in den Ruin gestürzt hätte. Das Schloss und der Hofgarten gehören zu den wichtigsten Ausflugszielen für Besucher. Ein eigenes Tagesprogramm stellen die alte und die neue Pinakothek dar. Zahlreiche weitere Museen geben Einblicke in die Geschichte des Landes und viele andere kulturhistorische Inhalte. Kunst wird auch in München groß geschrieben. Zahlreiche Kleinkunstbühnen, Kabaretts, Musik in allen Variationen – wer in der Landeshauptstadt unterwegs ist und Kunst in ihrer ganzen Vielfalt erleben möchte, hat in München die freie Auswahl, ebenso wie bei der Freizeitgestaltung im Freien. Grünanlagen, Parks und Ausflüge in die zauberhafte Umgebung der Stadt und zahlreiche Sportangebote machen den München – Besuch zu einem rund herum erholsamen Trip.

 

München und seine Biergärten – das gibt es in keiner anderen Stadt

Bei dem Begriff Biergarten denkt jeder an lange blankgescheuerte Tische und Bänke und an das Oktoberfest. Wer aber einmal in einem Biergarten in München gesessen hat, weiß, dass es hier um viel mehr geht. Kaum erscheint ein neuer Gast, rücken einfach alle ein wenig zusammen, damit er sich nicht allein an einen Tisch setzen muss.

Paris – Ein Muss für jeden Kulturmenschen

Allein schon das Erwähnen der Seine – Metropole lässt viele Menschen ins Träumen geraten. Paris, Frankreichs Hauptstadt, ist immer eine Reise wert, egal, auf welche Inhalte man sich vor der Reise am meisten einstellt. Bildende Kunst, Landes- und Kulturgeschichte, Musik in ihrer gesamten Bandbreite, eine kulinarische Reise, eine Architektur – Tour, alles lässt sich in Paris verwirklichen. 2,2 Millionen Einwohner fasst die Stadt an dem breiten Strom, der sie in einen nördlichen und einen südlichen Teil teilt. Trotz der hohen Einwohnerzahl hat die Seine – Metropole eine um 12 Prozent geringere Grundfläche als Berlin. Seit dem dritten Jahrhundert ist der Standort der heutigen Stadt besiedelt. Ursprünglich waren es Kelten, die sich hier niedergelassen hatten. Noch heute ist der älteste Teil des Stadtgebietes rund um die Ile de la Cite erkennbar, um die herum sich die spätere Stadt im Laufe der Jahrhunderte entwickelte. 160 Museen und 200 Kunstgalerien stehen den Besuchern zur Verfügung, die mehr erfahren wollen über die Geschichte der Stadt und des Landes, um Kunst und Kultur in der quirligen Metropole.

 

Bummeln auf der imposanten Champs-Élysées

Wer zum Shoppen und Genießen nach Paris fahren will, kann nicht mit einer Schnäppchenjagd rechnen. Paris ist ein wahrer Fundus schöner Dinge. Inspiriert durch die großen Modehäuser findet sich hier die schönste und aktuellste Mode. 10.000 Restaurants stehen zur Auswahl für all diejenigen, die einfach nur eine Gourmetreise planen. Französische Küche auf höchstem Niveau zu finden, ist in Paris überhaupt kein Problem. Der Eiffelturm kann schließlich einen Ausflug zu den schönsten Bauwerken der Stadt einläuten. Auch hierfür braucht man viel Zeit. Paris verfügt über zahlreiche Bauwerke aus vielen Jahrhunderten, die von ausgesuchter Schönheit sind. Versailles, das Schloss des Sonnenkönigs, ist ebenfalls nicht in zwei Stunden zu erobern. Und wer auch die Bildende Kunst nicht vernachlässigen möchte, muss auch für den Louvre viel Zeit einplanen. Zwischen den beeindruckenden Kunst- und Kulturerlebnissen lohnt sich ein Spaziergang am Seine – Ufer. Ein Teil dieses Weges gilt als UNESCO Weltkulturerbe. Paris an einem Wochenende erobern zu wollen, ist nicht möglich. Immer mehr Kurzurlauber planen mehrere Fahrten in die Seine – Metropole ein und versuchen, jeden Besuch unter ein eigenes Motto zu stellen. So lassen sich die zahllosen Schönheiten dieser Stadt in Ruhe genießen, damit der kleine Ausflug in die große Welt nicht nur einen flüchtigen Eindruck hinterlässt. Zu viele wichtige geschichtliche, kulturgeschichtliche, künstlerische Aspekte machen Paris aus, um alle auf einmal kennenlernen und verarbeiten zu können.

Budapest erkunden

Budapest ist die Hauptstadt von Ungarn und als eines der Orte in Osteuropa vor allem für vergleichsweise günstige Urlaubsreisen bekannt. Die Stadt, die aus den drei Städten Buda, Òbuda und Pest besteht, bietet vielerlei kulturelle Besichtigungsmöglichkeiten und historische Sehenswürdigkeiten an. Auf dem ungarischen Mittelgebirge und an den Ufern der Donau, die durch die teils flache und teils hügelige Stadt fließt, können viele Ausflugsziele besucht werden.

Ausflugsziele in der Natur

Mit angenehmen Temperaturen zwischen 15 und 26 ° C lohnt sich eine Reise in die größte ungarische Stadt vor allem von April bis Oktober. Zu dieser Zeit können viele Uferpromenaden an der Donau besucht werden. Man kann mit einer Fahrt mit dem Sessellift auf den Janos-hegy einen atemberaubenden Blick über die Stadt und das umliegende Waldstück genießen oder einige historischen Brücken, die über die fast 300 Meter breite Donau führen, besichtigen. Die Kettenbrücke Széchenyi Lánchíd gehört zu den ältesten Überquerungsmöglichkeiten der Stadt. Sie wurde um 1849 gebaut und ist sowohl tagsüber als auch nachts mit der Panoramabeleuchtung einen Besuch wert. Nördlich von Budapest liegt die kleine Stadt Szentendre und zieht Touristen vor allem wegen ihrem malerischen Ambiente an. Zu weiteren beliebten Ausflugszielen gehören der Park auf der Magareteninsel und der Jánosberg mit einer Kindereisenbahn.

Sehenswürdigkeiten in Budapest

Wer in die ungarische Stadt fährt, kommt vor allem wegen der Donau und der Sehenswürdigkeiten hierher, die vor mehreren Jahrzehnten hauptsächlich entlang des Flussufers entstanden sind. Auf der westlichen Seite der Stadt befindet sich der Gellértberg, auf dem die bekannte ungarische Freiheitsstatue steht. Gleich in der Nähe liegt der Burgberg, ein UNESCO-Weltkulturerbe, der auf einer großen Fläche mehrere Sehenswürdigkeiten im Barock-Stil vereint. Hier ragen das noch in großen Teilen erhaltene Königliche Schloss und die Matthiaskirche über alle anderen historischen Bauten, während unter dem Budauer Burgviertel ein Labyrinthsystem verläuft. Ein Teil davon kann von Touristen besichtigt werden. Neben dem Nationalmuseum zeigt in Budapest eine Kunsthalle für moderne Kunst und mehrere kleinere Gallerien historische Stücke aus der Stadt und Kunstobjekte.
Für Einkaufstouren bietet sich das Stadtzentrum von Pest an, wo sich auch die angesagtesten Lokale, Cafés und Restaurants befinden. In der Innenstadt ist man am besten mit der U-Bahn unterwegs. Zentral gelegen sind auch Ferienhäuser und Ferienwohnungen in Budapest, was den Vorteil hat, dass man schnell und sicher zu seinem gewünschten Ausflugsziel kommt. Mehr Informationen zu den Unterkünften in Budapest findet man unter www.casamundo.de

Ibiza – Im Land der Schönen und Reichen

Wer es in seinem wohl verdienten jährlichen Urlaub auf- und anregend liebt, der ist auf der drittgrößten Baleareninsel Ibiza richtig aufgehoben. In den 90er Jahren änderte sich dort alles. Zum einen eroberten sich die Schönen und Reichen besonders die zauberhafte Altstadt der Insel – Metropole Ibiza – Stadt. Aber auch diejenigen, die sich von der Hippie – Kultur der siebziger Jahre nicht verabschieden wollten, stürmten die Insel. Die Schönen und Reichen geben bis heute den Ton an und haben auch das Angebot im Bereich Unterbringung und Gastronomie in der Stadt deutlich verändert. Dort reihen sich teure Restaurants, Bars, Clubs und Discotheken aneinander. Sehen und gesehen werden gilt hier auch in exclusiven Geschäften, in denen kaum ein Wunsch nach Luxus unerfüllt bleibt. Einen Strand dagegen sucht man in der Stadt, in der 50 000 Menschen ihr Zuhause haben, vergeblich. Auch größere für den Massentourismus gedachte Hotels gibt es in Ibiza – Stadt nicht. Diese Art des Tourismus ist den strandnahen Regionen vorbehalten, wo auch der normalverdienende Urlauber seine Ferien verbringen kann, ohne das Portemonnaie unnötig zu strapazieren. Dennoch gibt es auch hier alles, was einen Badeurlaub schön und abwechslungsreich macht. Im Badeort Plaja dèn Bossa lockt nicht nur der kilometerlange flach abfallende Sandstrand. Sehr gute Möglichkeiten, Wassersport in seiner ganzen Vielfalt zu betreiben, finden sich ebenso wie Discotheken, Restaurants, Bars und Geschäfte. Familien können sich zwischen mehreren Ferienclubs entscheiden, so dass auch für die Kinder einem unterhaltsamen Urlaub nichts im Wege steht. Eine dritte Gruppe an Besuchern bilden die Jungen und Junggebliebenen, die auch im dritten Jahrtausend die Hippiekultur des vergangenen Jahrhunderts zelebrieren. Sie leben in kleinen Kommunen im Osten.

 

Die reichhaltige Vegetation lädt zum Staunen ein

Obwohl Ibiza aus Vulkangestein besteht, hat sich im Laufe der Jahrtausende auch hier eine ganz erstaunlich Artenvielfalt in der Vegetation gebildet. Diese und die vielschichtige Geschichte der Insel brachten Ibiza inzwischen das Prädikat UNESCO – Weltkulturerbe ein. Insgesamt bietet die Insel auch landschaftlich sehr unterschiedliche Reize. Lange Spaziergänge an schönen Stränden sind ebenso möglich wie Wanderungen durch hügeliges Hinterland. Wer es auf die höchste Erhebung der Insel, auf den „sa Talaia“ schafft, hat einen gigantischen Ausblick über Insel und Meer. Beliebter Treffpunkt aller Touristen ist immer wieder der Hafen von Ibiza – Stadt. Hier treffen sich die unterschiedlichsten Grüppchen zum Plaudern, auf einen kleinen Dämmerschoppen oder zum Bestaunen des Sonnenuntergangs.  Einen eigenen Ausflug wert sind aber auch die Salinen im Süden der Insel.

Warschau vereint modernes Flair mit der Vergangenheit

Warschau ist nicht nur die Hauptstadt von Polen, sondern darüber hinaus auch die größte Stadt des Landes. Weiterhin gilt die Stadt, welche an der Weichsel liegt, als wirtschaftliches und politisches, aber auch kulturelles Zentrum in Polen. Somit ist es kaum verwunderlich, dass es sich hierbei um eine Stadt handelt, die aufgrund ihres Wirtschafts- und Handelszentrums eine überaus wichtige Bedeutung für Osteuropa, aber ebenso Mitteleuropa aufweist. In Warschau befinden sich die wichtigsten Universitäten, die interessantesten Baudenkmäler und bedeutendsten Theater und Museen. Auffällig für den Touristen ist zweifelsohne, dass sich hier die modernsten Wolkenkratzer mit den noch stark ersichtlichen Spuren der vergangenen Geschichte vereinen. Denn hier wird der Tourist die unterschiedlichsten Stile aus Rokoko, Klassizmus, Neugotik oder Barock vorfinden.

Warschau bietet eine Vielzahl an interessanten Sehenswürdigkeiten
Sehr interessant und absolut sehenswert ist die Warschauer Innenstadt. Sie wurde bereits als UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Wichtigster und repräsentativer Mittelpunkt bildet der Schlossplatz, der die Form eines großen Dreiecks aufweist. Hier, in der allernächsten Umgebung, befindet sich das Königsschloss, dessen Geschichte mehr als 8.000 Jahre alt ist. Sehr interessant für den Touristen stellt sich ebenfalls der Palast unter dem Blechdach dar. Dieses Bauwerk aus dem Spätbarock wurde nach dem Material benannt, welches für den Dachbau benutzt wurde. Als geografischer Mittelpunkt kann der Marktplatz bezeichnet werden, der darüber hinaus zu den wichtigen, historischen Plätzen von Warschau gehört. In der Mitte befindet sich eine Skulptur der Flussjungfrau Syrenka, die einen besonderen Anziehungspunkt bildet. Jedoch ist die Metropole auch bekannt für ihre große Vielzahl an Kirchen. So gilt die Johanneskathedrale als die älteste Warschauer Kirche, die jedoch aufgrund einer Verwüstung im Zweiten Weltkrieg neu rekonstruiert wurde.

Hier ist ein günstiger Urlaub möglich
Sehr interessant ist Warschau auch aufgrund seiner moderaten Preise. Ohne weiteres ist es möglich, einen günstigen Urlaub zu verbringen, denn nicht nur Restaurants und Hotels können als sehr preiswert bezeichnet werden, sondern darüber hinaus sind selbst die Kosten für die Taxifahrten um mehr als Zweidrittel günstiger als in Deutschland. Für viele Insider ist hier auch ein neues Einkaufsparadies gegeben. Was noch vor einigen Jahren als Geheimtipp galt, hat sich in letzter Zeit immer mehr etablieren können. Preislich wird der Besucher hier die aktuellste Designermode zu überaus moderaten Preisen erhalten können. Modernste Geschäfte in den traumhaftesten Einkaufsmeilen laden zu einem gemütlichen Bummel ein. Wer das ganz Besondere sucht, wird in Warschau ebenfalls Geschäfte mit pfiffiger und bezahlbarer Mode polnischer Designer vorfinden.

 

Mallorca mit dem Mietwagen– zwischen Ballermann und traumhafter Stille

Sie ist die größte Insel der im Mittelmeer gelegenen Balearengruppe und jährlich Reiseziel von hunderttausenden sonnenhungrigen Urlaubern insbesondere aus Deutschland und Großbritannien. Mallorca ist aber viel mehr als die Vision von kilometerlangen Badestränden, Bräunen in der wärmenden Sonne des Mittelmeeres und nächtlichen Trinkgelagen. Mallorca ist eine Insel der Gegensätze, auf der auch die Touristen auf ihre Kosten kommen, die in ihren Ferienwochen Inspiration, Ruhe, Erholung und viel Bewegung in einer mal zauberhaften mal überwältigenden Landschaft suchen. Das fast das ganze Jahr hindurch milde Klima mit Temperaturen zwischen 15 und 31 Grad verhalf der Insel seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu ihrem geradezu sensationellen Erfolg als Urlaubsziel. Neben spanisch und katalanisch ist auch die deutsche Sprache überall zu hören. Urlauber auf Mallorca müssen nicht erst spanisch lernen, wenn sie sich verständlich machen wollen.

 

Eine Landschaft der Extreme

Naturfreunde schätzen an Mallorca vor allem die ungeheure Vielfalt an landschaftlichen Formationen. Von flach und eben bis hin zu Steilhängen, Gebirgen und Tälern bietet die Insel für jeden Geschmack etwas. Und dies gilt auch für die Art des Urlaubs. Alles ist möglich: Ferien in der quirligen Inselhauptstadt Palma, in der beinahe zahllose Straßencafes und –restaurants zum Verweilen locken, eine bunte Vielfalt an Geschäften das Shoppen zu einem Genuss der Sinne werden lässt, abendliche Parties keine Wünsche offen lassen. Auch mit dem Mietwagen auf Mallorca lässt sich die Insel prima erkunden. Hier treffen sich Einheimische und Urlauber in freundlicher Offenheit und gegenseitiger Toleranz. Rund die Hälfte aller Inseleinwohner, derzeit etwa 402 000, leben in Palma. Der Rest des Landes ist eher dünn besiedelt. Der Ruhe suchende Urlauber erreicht mit dem Auto schnell die abgelegenen angesiedelten Gegenden. Winzige Dörfchen, an Felswände gekuschelt, vermitteln eine andere Art von Urlaubsflair. Hier kommt der auf seine Kosten, der auf Mallorca in landschaftlich schönster Umgebung Ruhe tanken möchte. Langeweile kommt auch bei dieser Art Urlaub nicht auf, denn sehenswerte Ausflugsziele gibt es genug. Auf der Suche nach Lebendigkeit bieten sich die vielen kleineren und größeren Häfen der Insel an. Ruhe finden Pflanzenfreunde im botanischen Kakteengarten. Alte Kastelle führen auf die Spuren der Vergangenheit, Weingüter laden zur Weinprobe ein. Für Golfer ist die Insel ein Paradies. Sie haben die freie Wahl zwischen 21 öffentlichen Golfclubs. Auch die Wassersportler kommen auf Mallorca voll auf ihre Kosten. Überall besteht die Möglichkeit Kurse für jede Art des Wassersports zu buchen, vom Segeln über Bananaboatfahren bis zum surfen, tauchen oder schnorcheln. Gerade die Taucher finden leicht die schönsten Unterwassergebiete.

Dubrovnik – ein bezaubernder Ausflug ins Mittelalter

Im südlichen Teil Kroatiens an der Adria – Küste liegt die Stadt Dubrovnik. Mit 45.000 Einwohnern gehört sie zu den kleineren Städten des Landes. 1979 wurde der Stadt eine große Auszeichnung zuteil. Die UNESCO erklärte die gesamte Altstadt zum Weltkulturerbe. Der Stadtname entstand aus dem slawischen Wort dubrava, was Eichenhain bedeutet. Heute zählt Dubrovnik zu den schönsten mittelalterlichen Städten überhaupt. Wer Lust auf einen Ausflug in die Vergangenheit hat, kommt hier mit Sicherheit auf seine Kosten.

 

Zwischen Mittelalter und Jetset

Kaum eine Stadt schafft es, mehrere Anziehungspunkte höchst unterschiedlicher Natur zu schaffen, ohne dass sie einander stören. In Dubrovnik ist dies allerdings in höchster Vollendung gelungen. Während sich im autofreien mittelalterlichen Ambiente der Altstadt Geschichtsfreunde an gut erhaltener und hervorragend restaurierter alter Baukunst erfreuen und den Hauch von Geschichte bei jedem Schritt durch die Gassen spüren, treffen sich in den zahlreichen Szene – Kneipen, Restaurants und Clubs die Schönen und Reichen des Landes. Geschichtsfreunde flanieren auf der 1940 Meter langen Dubrovnik Stadtmauer, die das besterhaltene Fortifikationssystem Europas ist. Diese Mauer schützt noch heute einen ausgezeichnet erhaltenen Komplex von öffentlichen, privaten, sakralen und säkularen Bauwerken aus allen Phasen der Stadtgeschichte. Die Jetsetter widmen sich lieber dem jährlichen Stadtfest, das am 3. Februar ein Muss für jeden Bürger, aber auch besonders für die feierfreudigen Besucher darstellt.  Freunde der Stille pilgern zum 1317 erbauten Franziskanerkloster, besichtigen die älteste Apotheke Europas oder besuchen das kommunale Theater, das zu dem ältesten Europas zählt.
Ein buntes Menschenbild prägt die Stadt Dubrovnik

So verschieden wie die Touristen sind auch die Bewohner der Stadt. Zwar machen die Kroaten mit rund 88 Prozent die Mehrheit der Bevölkerung aus. Aber auch andere Volksgruppen sind vertreten. Serben, Montenegriner, Bosniaken, Albaner und sogar eine kleine jüdische Gemeinde sind in Dubrovnik zu Hause und vermitteln ein Ambiente friedlicher Koexistenz. Dieses Miteinander verschiedener Volksgruppen macht die Stadt auch für Freunde des guten Essens und Trinkens zu einem Erlebnis der besonderen Art. Denn hier findet sich für jeden Geschmack die richtige Mahlzeit. Wer etwas Zeit in der Stadt verbringt, kann sich der Geschichte der Stadt kulinarisch nähern. Bei der Suche nach immer neuen Geschmacksvarianten trifft der Gast auch auf zahlreiche Spuren bedeutender Bewohner. Namhafte Künstler, Mathematiker, Physiker, Dichter, Denker und Gelehrte hatten ihre Heimat in Dubrovnik, was die Stadt bis heute zum kulturellen Zentrum Kroatiens macht.  Seiner Lage schließlich verdankt das Städtchen die beiden Beinamen „Perle der Adria“ und „kroatisches Athen“.

 

 

Zagreb – ein Erlebnis der besonderen Art

Schon bei der Ankunft macht der Urlauber in Zagreb Bekanntschaft mit der wichtigsten Sehenswürdigkeit der Hauptstadt Kroatiens. Weithin sichtbar erheben sich die beiden Kirchtürme der Zagreber Kathedrale über die Stadt. Erbaut wurde das Gotteshaus im 13. Jahrhundert, nachdem Tartaren die Ursprungskirche zerstört hatten. Zagreb ist heute mit mehr als einer Million Einwohnern die größte Stadt Kroatiens, ist Sitz der katholischen Erzdiözese und kann auf eine beinahe tausendjährige Geschichte zurückblicken. Das ganzjährig gemäßigte Klima ist nur einer der Gründe dafür, dass viele tausend Touristen Urlaubszeit gerade hier verbringen möchten. Im Landesinneren gelegen, schmiegt sich die Stadt an das dahinter liegende Medvednica – Gebirge, das interessante Ausflugsmöglichkeiten bietet. Der Fluss Save schlängelt sich mitten durch das Stadtgebiet und erzeugt den Eindruck, es handele sich um zwei Städte. Wanderungen entlang des Flussufers führen durch idyllische Stadtgebiete.

 

Ferientage in Zagreb versprechen viel Abwechslung

Täglich um 12 Uhr wird es laut in der Stadt. Dann ertönt Kanonendonner. Vom Lotrščak – Turm wird eine Kanonenkugel abgefeuert. Wer sich dieses martialische Schauspiel aus der Nähe ansehen möchte, erreicht den Turm mit einer. Von der wechselvollen Geschichte der Stadt zeugt die St. – Markus – Kirche. Sie wurde häufig umgebaut und dabei stets mit Elementen versehen, die den aktuellen Machthabern wichtig waren. Auch eines der ehemals fünf Stadttore ist gut erhalten. Von der Geschichte Kroatiens, das 1991 seine Unabhängigkeit wieder erlangte, zeugen das kroatische Nationalmuseum und das Volkskundemuseum. Freunde der gestaltenden Kunst kommen im Minara – Museum auf ihre Kosten, wo Skulpturen zu sehen sind. Ein großer botanischer Garten und diverse Parks laden in Zagreb zum Spazierengehen und Erholen ein.

 

Kulturevents locken immer wieder Besucher aus vielen Teilen der Welt nach Zagreb

Internationales Flair verschafft sich die Stadt auch durch zahlreiche Kulturveranstaltungen. Das jährliche Dokumentarfestival ist ebenso beliebt wie das jüdische Filmfestival oder das Kammermusikfestival. Längst hat sich ein treuer Besucherstamm gebildet, diese und andere jährlich stattfindende Events zum festen Bestandteil ihres kulturellen Jahresprogramms gemacht haben. Auch die Gastronomie trägt diesem internationalen Besucherstamm Rechnung. Neben der schmackhaften einheimischen Küche werden in den Restaurants auch internationale Spezialitäten angeboten. Kulinarisch kommt in Zagreb jeder Gast auf seine Kosten. Dies gilt auch für die Unterbringungsmöglichkeiten während des Aufenthaltes. Hotels der Spitzenklasse sind ebenso vorhanden wie preisgünstige Hotels und Pensionen.  Und beim Bummel durch die Stadt fällt eine weitere Besonderheit ins Auge. Überall finden sich Kunstwerke, die andernorts eher in einem Museum zu finden wären. So wird eine Stadt zur Kunsthalle.

Antalya – das beliebte Reiseziel am Mittelmeer

Wer Antalya hört, verbindet dies mit einem Badeurlaub am Mittelmeer im warmen Klima mit weißen Stränden und unsagbar blauem Meer. Aufgrund der unsagbar langen Strände wird die Umgebung auch als die Türkische Riviera betitelt. Aber dabei hat die Stadt aufgrund ihrer weitreichenden, antiken Geschichte noch vieles mehr zu bieten. Sehr bedeutend ist auch der Seehafen, der direkt an den Konyaalti-Strand grenzt. Gegründet wurde Antalya bereits 158 vor Christus und war in der byzantinischen Zeit ein sehr wichtiges Zentrum für das Christentum. Im 14. Jahrhundert wurde die Stadt unter osmanischer Herrschaft gestellt. Interessant ist auch die Tatsache, dass sie bis Mitte des 20. Jahrhunderts über den Status einer Kleinstadt nie heraus gekommen ist. Erst in den letzten Jahrzehnten ist ein ständiges Wachstum zu verzeichnen, seit dem Jahr 2010 ist die Millionengrenze überschritten worden und gilt somit als der Mittelpunkt des türkischen Touristenzentrums.

Die Sehenswürdigkeiten von Antalya erzählen eine lange Geschichte

Die Metropolstadt kann für jeden Touristen etwas bieten. Unbedingt ansehen sollte man sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die auf eine lange Geschichte zurückblicken können. Zu den Wahrzeichen gehören das Yivli Minarett, welches bereits im 13. Jahrhundert erbaut wurde sowie der am Eingang der Altstadt befindliche Uhrenturm. Wer die Altstadt besucht, wird eine Vielzahl von verwinkelten Gassen vorfinden, die ein besonders gemütliches Flair verbreiten. Hier ist auch die antike Stadtmauer vorhanden sowie das Hadrianstor. Der Leuchtturm Hidirlik darf ebenfalls nicht fehlen, er ist zur Besichtigung freigegeben. Er befindet sich im traumhaft schönen Stadtpark, so dass hier ein gemütlicher sowie erholsamer Spaziergang möglich ist. Natürlich dürfen die typischen Märkte, auf denen vielerlei kuriose und andere unterschiedliche Dinge angeboten werden, nicht außer Acht gelassen werden. Nur schon alleine Gucken und Staunen ist es wert, sich von der Atmosphäre einfangen zu lassen. Wer die reizvolle Natur liebt, wird von den imposanten Wasserfällen von Antalya begeistert sein, wovon es vier an der Zahl gibt. Am Ufer des 40 Meter breiten Manavgat Wasserfalls haben Urlauber sogar die Möglichkeit, in einem der Fischrestaurants den Wasserfall zu bestaunen.

Das lebensfrohe Antalya

Schon bereits aufgrund des hohen Besucherstroms kann jeder davon ausgehen, dass hier in der Metropole ein ausgeprägtes Nachtleben vorhanden ist. Aber die Einwohner selber haben ebenfalls eine enge Beziehung zu Musik und Tanz und leben diese auch aus. Nicht nur traditionelle Tänze wie der Zeybek oder der Tanz der Derwische werden hier abgehalten. Auch zeitgenössische Musik und Rockfestivals haben in Antalya ihren Platz.

 

Moskau – eine Geschichte von Leid, Hoffnung und Leidenschaft

Die russische Literatur und auch die Dichter zeichnen das Bild der russischen Bevölkerung sehr deutlich. Es geht um Liebe, Schmerz und immer um Entbehrung. Heute ist es eine lebendige Stadt, die sich nach der Öffnung nach Westen befreit, innerlich wie äußerlich. Eine Stadt, deren Menschen einen Platz zu finden versuchen im europäischen Stimmengewirr. Touristen, die nicht nur eine Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten, sondern auch die Seele ihrer Bewohner Kennenlernen möchten, werden begeistert sein.

 

Moskau – eine Stadt mit Herz und Verstand
Ein russischer Taxifahrer sagt auf der Fahrt nach Kaliningrad: “Ihr Deutschen seid komisch. Ihr arbeitet, um zu leben. Wir machen das umgekehrt“, und dann erzählt er von seiner Familie, der Datscha, auf der sie sich alle treffen, von den Familienfeiern, bei denen es nicht um Existenznot geht. Besucher, die nach Moskau kommen, werden immer wieder auf Menschen wie ihn treffen. Nur, wer sich darauf einlassen kann, wird die russische Seele verstehen.

 

Moskau und seine leidvolle Geschichte
Dominanz ist das Thema, mit dem sich die Russen auch in Moskau stets auseinandersetzen mussten. Wunderbare Musik entstand durch Komponisten wie beispielsweise Rachmaninov oder Tschaikowski. Die Werke der russischen Dichter eroberten die Welt und berührten die Seelen, als Marketing noch kein Begriff war. Heute ist die Stadt ein pulsierender Mittelpunkt mit neuen Freiheiten und Möglichkeiten. Discotheken, Bars, Clubs sprießen aus dem Boden, der einst vor Kälte erstarrte. Gäste können sich auf einen spannungsreichen Urlaub freuen – auf eine Reise zwischen einer kulturreichen Vergangenheit und einer Zukunft, in die auch die Moskauer eine Menge einzubringen haben werden.

 

Moskau – Kultur auf Schritt und Tritt

Beim Bummel durch die Moskauer Straßen trifft der Besucher überall auf die Zeugen der Vergangenheit der Stadt und ihrer Menschen. Ein Meilenstein war hier der Bau des Kremls, des heutigen Sitzes des Parlaments. Im Zuge seiner Fertigstellung siedelten sich immer mehr Kaufleute und Handwerker in der Nähe an.

Zahlreiche Museen belegen die Schritte der Stadtentwicklung, aber auch der Zarenherrschaft, die das Volk über lange Zeit unterdrückte. Es reicht aber auch der Gang ins Bolschoi – Theater, um herauszufinden, welche Parallelwelten in diesem Land  viele Jahrhunderte  existierten.

 

Moskau – eine Weltstadt der neuen Generation

Acht Fernbahnhöfe, drei internationale Flughäfen, drei Binnenhäfen ermöglichen einen reibungslosen Zugang zu der Stadt. Moskau heute – das ist der wichtigste Verkehrsknotenpunkt und der größte Industriestandort des Landes. Und dazwischen fließt die Moskwa, ein Fluss, der von 120 anderen kleinen Flüssen gespeist und erneuert  wird.