Istanbul – die Verbindung zwischen Europa und Asien

Zu den Städten mit der höchsten Bevölkerungsrate in der Türkei gehört zweifelsohne Istanbul. Die Metropole, die seit dem Jahr 2010 den Titel Kulturhauptstadt Europas tragen darf, ist im Westen direkt am Bosporus zu finden, welcher die Teilung zwischen Europa und Asien durchführt. Da sie auf beiden Seiten der Meerenge liegt, kann von der Schnittstelle, die durch eine Brücke über den Bosporus verbunden ist, gesprochen werden. Aber gleichzeitig ist hier auch eine Verbindung zwischen dem Schwarzen Meer und dem Marmarameer, welches alljährlich seine Badetouristen anzieht. Aber Istanbul ist auch ein wichtiges Zentrum für Kultur, Handel, Finanzen und Medien und bildet aufgrund seiner guten Verkehrsanbindungen gleichermaßen den größten Knotenpunkt der Türkei. Die Transitlage zwischen den Kontinenten und den Meeresgebieten sorgt weiterhin für eine überdurchschnittlich hohe Wichtigkeit für die internationale Logistik.

Alljährlich zieht die das reizvolle Istanbul seine Besucher an

Aber nicht nur diese Tatsachen spielen für die Stadt eine große Rolle, auch touristisch wird einiges geboten. Dafür ist natürlich nicht nur der Bosporus verantwortlich, sondern auch die lange Geschichte, die sich in den zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten wiederspiegelt. Sie sind in den byzantinischen Zeiten entstanden und zum größten Teil bis heute erhalten. Zu den wichtigsten Gebäuden gehören hier die Cisterna Basilica, der Topkapi-Palast oder die Galatabrücke über den Bosporus. Natürlich sind hier zahlreiche, wichtige Moscheen ansässig. Ein Großteil davon ist jedoch für die Besucher freigegeben, so wie die Blaue Moschee. Natürlich darf ein Besuch auf einem Basar keineswegs fehlen, denn hier wird der Tourist alles finden, was er sich nur denken kann. Wie es auf einem Basar üblich ist, gehört auch hier das Feilschen zur Pflichtübung. Die Möglichkeit zur Erholung danach ist in den vier großen Parks von Istanbul gegeben, wobei sich der Büyük Çamlıca -Park am höchsten Punkt der Metropole befindet.

Auch kulinarisch und bei Nacht ein Hochgenuss

Natürlich sind in Istanbul typische, kulinarische Spezialitäten zu finden. Dazu gehört beispielsweise die große Vielfalt von Lokum. Hierbei handelt es sich um ein süßes Konfekt, welches aus Pistazien, Mandeln, Nüssen, Zucker, Stärke und weiteren Zutaten hergestellt wird. Ein typisches Gericht ist Kokorec, wobei es sich um mit Zwiebeln, Tomaten und gewürzte vermischte, gegrillte oder gebratene Schafseingeweide handelt. Zwar etwas ungewöhnlich, wird aber gerne abends in den typischen Restaurants serviert. Gut gestärkt kann danach der orientalische Charme von Istanbul bei Nacht erlebt werden. Dazu gehört zweifelsohne ebenfalls ein Besuch des Szene-Viertels Beyoglu mit seinen vielen Bars und Clubs.