Calgary – eine rustikale Perle mitten in der Prärie

Fast 11 000 Jahre lang war sie Heimat der Blackfoot Indianer. Dann aber kamen die Europäer und beanspruchten den Platz für sich. Sie nannten ihre erste Siedlung Calgary und gingen auf Bisonjagd. Das war 1860. Inzwischen ist das kanadische Calgary, mitten in der Prärie gelegen, die viert größte Stadt Kanadas und mit seinen 1,2 Millionen  Einwohnern eine bedeutende Metropole. Die ersten Siedler müssen aus dem Schottischen eingewandert sein, denn der Begriff Calgary stammt aus dem Schottisch – Gälischen und bedeutet so viel wie „Strand an der Wüste“. Die Siedler wollten damit ihren Standort genauer beschreiben. Denn die Stadt wird von zwei Flüssen durchkreuzt, dem Bow- und dem Elbow – River. Wer Calgary besuchen will, sollte sich vorher sehr genau mit den klimatischen Verhältnissen vertraut machen. Die Sommer sind warm und freundlich. Im Winter kann es zu starken Minusgraden kommen, so dass wirklich dicke Kleidung erforderlich ist, wenn man sich im Freien aufhalten will. Und das lohnt sich sogar in einer Millionenstadt wie dieser. Zahlreiche Parks laden im Sommer zum Grillen und Ausruhen ein. Großzügig angelegte Einkaufszentren mit Kneipen, Bars, Cafes, Discos und Clubs sichern auch abendliche Unterhaltung. Wer auf seiner Erkundungstour durch die Stadt ein wenig die Orientierung verliert, kann sich auf das Wahrzeichen der Stadt, den Calgary – Tower, verlassen. Mit 190 Metern Höhe ist der Fernsehturm nicht zu übersehen.  Eine Besonderheit mitten in der Innenstadt: der Prince`s Island Park, sommerlicher Treffpunkt für Einheimische und Besucher.

 

Eine Stadt feiert viele Feste

In der Stadt ist immer etwas los. Events gibt es für jeden Geschmack. In den vergangenen Jahren hat sich die Stadt zum kanadischen Zentrum für Country Musik entwickelt, was ihr den Spitznamen „Nashville des Nordens“ eingebracht hat. Aber auch Filmfestspiele und Festivals mit unterschiedlichen Schwerpunkten sorgen für immer neue kulturelle Anreize.  Studenten aus aller Herren Länder bevölkern die Universität der Stadt, Museen und Galerien führen Zeugnis über die Geschichte des Landes und seiner Kultur. Einmal im Jahr, im Juli, geht es besonders hoch her in Calgary. Dann findet die größte Rodeo – Show der Welt statt. Es geht um zwei Millionen Dollar Preisgeld. Und 1,25 Millionen Menschen fiebern mit den Teilnehmern um Sieg und Platz. Das Rodeo gibt es seit 1912 und soll an die Zeit erinnern, als die Menschen von Calgary noch Viehzüchter waren. Sportliche Wettkämpfe gehören mit zu den Lieblingsveranstaltungen der Bevölkerung. Während des gesamten Jahres können Besucher zwischen zahlreichen Events wählen.

 

 

Toronto – eine Metropole mit dem besonderen Charme

Die größte Stadt und außerdem Hauptstadt von Kanada liegt direkt im sogenannten Golden Horseshoe, was Goldenes Hufeisen bedeutet. Dies liegt daran, dass sich Toronto im Halbkreis um das westliche Ende des Ontariosees bis hin zu den Niagarafällen legt. Auch wenn der Ontariosee möglicherweise der bekannteste ist, so ist er dennoch auch der kleinste See der insgesamt fünf Großen Seen. Dennoch ist hier ein wunderbarer Start gegeben, um eine Rundreise in die Umgebung zu unternehmen. Aber natürlich bietet auch die Hauptstadt ihren ganz besonderen Charme und hat sich aus wirtschaftlicher Sicht in der vergangenen Zeit immer mehr einen Namen machen können. So gehört die Metropole seit Anfang 2011 zu einem der führenden Finanzplätze, was auf einen Zusammenschluss mit der Londoner Börse zurückzuführen ist. Somit ist jedoch nicht schwer erkennbar, dass hier eine der modernsten Städte vorhanden ist, die über ein besonderes Flair verfügt.

In Toronto ist viel zu entdecken

Wer in Toronto die Vielzahl der Sehenswürdigkeiten besichtigen will, muss nicht zwingend einen Mietwagen dafür buchen. Die Metropolstadt verfügt über ein sehr gut ausgebautes U-Bahn Netz sowie einer Vielzahl an Straßenbahnlinien, so dass der Tourist alles einfach erreichen kann. Eine Besonderheit ist in den Fähren zu sehen, welche Toronto Island mit dem Festland verbinden. Alle Inseln sind für den Autoverkehr gesperrt und können lediglich zu Fuß, mit dem Rad oder sogar mit Rollschuhen erkundet werden. Das Wahrzeichen der Stadt ist zweifelsohne der CN Tower. Diesen sollte jeder besichtigen, denn hierbei handelt es sich nicht nur um eines der höchsten Bauwerke der Erde, sondern weiterhin besteht die Möglichkeit, in einem der beiden Turmkörbe bei einer Tasse Kaffee oder einem guten Essen eine unglaubliche Aussicht zu genießen. Weiterhin gehört zu den Hauptsehenswürdigkeiten das Royal Museum, auch ROM genannt, welches das größte Museum des Landes ist. Als die Hauptschlagader der Stadt lässt sich die Yonge Street bezeichnen. Sie ist eine der längsten Straßen Nordamerikas.

Auch Shoppen ist in Toronto ein außergewöhnliches Erlebnis

Im Nathan Phillips Square, bei dem es sich um das Herzstück der Innenstadt handelt, sind nicht nur das alte sowie neue Rathaus eine Besichtigung wert, sondern hier befindet sich ebenfalls das Eaton Centre. Es handelt sich dabei um das größte Shopping Center, welches Geschäfte auf insgesamt vier Etagen beherbergt. Weitere interessante Möglichkeiten in Toronto bestehen an der Harbourfront am Ontariosee, in der weitere Einkaufskomplexe vorhanden sind. Für eine Pause laden verschiedene Cafés, Parkanlagen sowie Spazierwege ein.